Berufsunfähigkeitsversicherung

4… 3… 2… berufsunfähig!

Die Zahl ist wirklich erschreckend. Laut Statistik wird jeder Vierte im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Trotzdem wird das eigene Risiko berufsunfähig zu werden häufig unterschätzt. „Ich habe doch gar keinen risikoreichen Beruf“ oder „ich war noch nie richtig krank“ sind beliebte Gründe, sich nicht mit diesem Thema zu beschäftigen.
Wenn es dann doch passiert, sieht es finanziell schnell ziemlich dünn aus. Warum? Die staatliche Unterstützung ist kaum spürbar und bedeutet im besten Fall etwa 40 % vom letzten Bruttoeinkommen.

Ihre Lösung: Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung, die sich an Ihr Leben anpasst. Zögern Sie nicht und entscheiden Sie sich am besten schon früh für eine Absicherung. Es lohnt sich – auch finanziell.

Welcher Schutz passt zu Ihnen? Hier finden Sie es heraus:

 

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Die häufigsten Fehleinschätzungen

Die häufigsten Fehleinschätzungen

Grundsätzlich haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente. In der Regel macht jedoch selbst die volle staatliche Erwerbsminderungsrente nicht einmal ein Drittel des vorherigen Bruttoeinkommens aus. Selbstständige müssen zudem oftmals ohne jede staatliche Absicherung auskommen. Um Ihren Lebensstandard halten zu können, sollten Sie sich also zusätzlich absichern.

Mich wird es nicht treffen. Mein Job ist ja nicht riskant!

Jedes Jahr scheidet in Deutschland jeder vierte Erwerbstätige vorzeitig und ungeplant aus dem Berufsleben aus. Vor allem psychische Erkrankungen, Erkrankungen der Wirbelsäule oder Krebs sind die Ursache. Diese Erkrankungen können leider jeden treffen, auch Menschen in Berufen mit sehr geringer körperlicher Anstrengung. Eine entsprechende Vorsorge ist also für jeden sinnvoll.


Ich zahle jahrelang Beiträge und wenn es darauf ankommt zahlt die Versicherung nicht!

Keine Sorge, unsere Versicherungen haben  eine der höchsten Leistungsquoten in Deutschland. Ganz wichtig ist allerdings, dass Sie in Ihrem Antrag die Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand und Ihrer beruflichen Situation vollständig und richtig beantworten. Sofern Sie dann alle Unterlagen zur Dokumentation Ihrer Berufsunfähigkeit vollständig einreichen und Sie Ihren ausgeübten Beruf nicht mehr zu 50 % ausüben können, steht der Zahlung der Berufsunfähigkeit nichts mehr im Weg.

Wenn ich in meinem Job nicht mehr arbeiten kann, muss ich in einen anderen Beruf wechseln!

Das stimmt nicht, denn dies gilt nur für die staatliche Erwerbsminderungsrente. Hier können nach 1961 Geborene in einen anderen Beruf verwiesen werden, sofern sie mindestens 3 Stunden pro Tag arbeiten können. Wir verzichten auf die abstrakte Verweisung. Sollten Sie in Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf nicht mehr zu 50% arbeiten können, erhalten Sie eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente.


Ihre häufigsten Fragen

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.

Wann sollte ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Falls Sie keine hohen finanziellen Rücklagen oder andere Einkommensquellen wie Mieteinnahmen haben, die den Verlust Ihrer Arbeitskraft abdecken, ist die Antwort ganz einfach: je früher desto besser.

Das Berufsunfähigkeits-Risiko steigt zwar mit den Jahren, aber die Statistiken sprechen eine klare Sprache: Bereits jeder neunte Betroffene ist unter 40. Und von den heute 20-Jährigen wird vermutlich jeder Zweite bis zum Rentenbeginn mit 65 Jahren mindestens vorübergehend berufsunfähig. Sie sollten sich also frühzeitig Gedanken um eine Absicherung machen.

Für Studierende, Azubis oder Berufseinsteiger bieteten unsere Versicherungen  übrigens sehr günstige Anfangsbeiträge mit der Starter-BU an. Mehr Informationen dazu finden Sie hier. Für all diejenigen, die bereits mitten im Berufsleben stehen, bieten wir natürlich ebenfalls attraktive und flexible Konditionen an, die zu Ihrer Lebenssituation und Ihren Wünschen passen.

Wie hoch sollte meine Berufsunfähigkeits-Rente sein?

Je höher Ihr Lebensstandard, desto höher sollte Ihre Berufsunfähigkeits-Rente ausfallen.

Als solide Absicherung empfiehlt z.B. die Verbraucherzentrale NRW ca. 75% des aktuellen Netto-Einkommens abzusichern. Ob dies für Sie persönlich ausreicht, sollten Sie selbst entscheiden. Überprüfen Sie dazu Ihre finanzielle Situation – welche Ausgaben stehen Ihren Einkommen entgegen und wie groß wäre die Lücke im Fall einer Berufsunfähigkeit.

Achten Sie beim Abschluss der Berufsunfähigkeits-Versicherung darauf, dass die Höhe der monatlichen BU-Rente auch wirklich zu Ihren Bedürfnissen passt, denn mit einem geringen monatlichen Versicherungs-Beitrag sind Sie zwar versichert - aber am Ende leider nicht vollumfänglich abgesichert.

Sollten Sie unsicher sein, welche Rentenhöhe für Sie empfehlenswert ist, beraten wir Sie gerne.

Welche Laufzeit ist für mich empfehlenswert?

Empfehlenswert ist eine Absicherung unmittelbar bis zum Eintritt in das Rentenalter. 

Sofern Sie also gesetzlich versichert sind, ist dies je nach Beruf das 65. oder 67. Lebensjahr. Abweichend davon können Sie als Angestellte oder Selbstständige über Ihre betriebliche oder auch private Altersvorsorge auch andere Laufzeiten vereinbaren, so dass eine gute finanzielle Versorgung bereits zu einem früheren Zeitpunkt, zum Beispiel ab 60 Jahren, sichergestellt ist.

Welche Faktoren haben Einfluss auf meinen Beitrag?

Eine wichtige Rolle spielen die Laufzeit, also ab welchem Alter und bis wann Sie sich absichern wollen - und die gewünschte Höhe der Berufsunfähigkeits-Rente.

 

Um eine faire und risikogerechte Beitragskalkulation erstellen zu können, bewerten wir zudem folgende weitere Aspekte:

 

  • Ihr Beruf (Feststellung der Berufsgruppe, Berufsrisiko),
  • Ihr medizinische Risiko (Gesundheitszustand, Gewicht, etc.),
  • eventuelle Sonder- und Sportrisiken und
  • die finanziellen Verhältnisse (Angemessenheit, Absicherung eines abstrakten Geldbetrages als BU-Rente und das damit verbundene subjektive Risiko)

 

Auf dieser Basis erfolgt dann die individuelle Risikoeinschätzung und die anfängliche Beitragshöhe.Im Laufe der Jahre werden Ihre Beiträge und damit Ihre BU-Rente jährlich angepasst, das ist die sogenannte dynamische Beitragsanpassung. Diese stellt sicher, dass Ihre BU-Rente auch in Zukunft ihre Kaufkraft behält, denn 1.500 € sind in 20 Jahren vielleicht nicht mehr so viel Wert wie heute (z.B. durch Inflation). Die dynamische Beitragsanpassung hat also zur Folge, dass Ihre monatliche Beiträge im Laufe der Zeit steigen werden. Damit steigt gleichzeitig Ihre BU-Rente, was diese sehr viel zukunftssicherer macht. 

  

Sie haben das Recht, dieser jährlichen Anpassungen zweimal in Folge zu widersprechen. Nach dem dritten Widerspruch entfällt die Möglichkeit zur dynamischen Beitragsanpassung.

Flexibilität , falls sich meine Lebenssituation ändert?

Wenn sich Ihre Lebensumstände ändern, bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihren bestehenden Berufsunfähigkeitsschutz an Ihre neue Situation anzupassen. Erhöhungen sind zu folgenden Anlässen ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich – sofern Sie dies innerhalb von sechs Monaten nach dem Ereignis beantragen:

  • Heirat oder Scheidung
  • Geburt oder Adoption eines Kindes
  • Erreichen der Volljährigkeit
  • Erwerb einer Immobilie
  • Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit
  • Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenze (GRV)
  • Abschluss der Berufsausbildung, der Meisterprüfung oder des Studiums
  • Wegfall der gesetzlichen Versicherungspflicht bei Handwerksmeistern
  • Wegfall oder Reduzierung der Berufsunfähigkeitsansprüche aus einer betrieblichen Versorgung

Bis zum Alter 35 können Sie Ihre Berufsunfähigkeitsrente in den ersten fünf Versicherungsjahren einmalig auch ohne besonderen Anlass erhöhen.

In bestimmten Situationen wie Elternzeiten oder bei vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten können Sie die Beitragszahlung vorübergehend aussetzen und später wieder aufnehmen. Der Versicherungsschutz bleibt währenddessen bestehen.

Wer entscheidet am Ende, ob ich berufsunfähig bin?

Das beurteilen wir als Versicherung anhand der Diagnosen Ihrer Ärzte. Der Krankheitszustand und die Funktionsbeeinträchtigungen müssen medizinisch feststellbar sein und von den behandelnden Ärzten durch Atteste nachgewiesen werden.

Als berufsunfähig gelten Sie dann, wenn Sie in Ihrem aktuellen Beruf nur noch weniger als 50% der vorher geleisteten Arbeit schaffen.

Die Berufsunfähigkeit muss mindestens sechs Monate ununterbrochen zu erwarten sein. Diese zeitliche Prognose ist von den behandelnden Ärzten zu stellen und medizinisch nachzuweisen.

Was ist eine Überschussbeteiligung und was bedeutet Sie für mich?

Bei der Tarifberechnung für Versicherungen mit langer Laufzeit wie der BU müssen wir Annahmen darüber treffen, wie sich Einnahmen und Ausgaben in den kommenden Jahren entwickeln werden. Überschüsse entstehen zum Beispiel, wenn die Aufwendungen für Berufsunfähigkeitsrenten und die übrigen Kosten niedriger sind als ursprünglich angenommen. Sprich, wenn weniger Leute berufsunfähig werden als gedacht.

Wir beteiligen Sie an diesen Überschüssen. Sichtbar wird dies in Ihren Vertragsunterlagen: Sie finden dort einen Bruttobeitrag und einen Zahlbeitrag. Der niedrigere Betrag - der Zahlbeitrag - ist der Beitrag, in dem die Überschüsse bereits verrechnet wurden.